Ferhat Kacmaz, HUNDREDHANDS und die große Frage: Verschwindet die Arbeit – oder zieht sie nur wieder einmal um?
Stellen wir uns einen deutschen Bauernhof vor gut hundert Jahren vor.
Auf dem Feld stehen Menschen, viele Menschen. Es wird gesät, gehackt, geerntet, getragen, gefüttert und gemolken. Arbeit bestimmt den Rhythmus des Tages, und menschliche Muskelkraft ist einer der wichtigsten Produktionsfaktoren. Dann kommt der Traktor, später der Mähdrescher, die Melkmaschine, automatische Fütterung und GPS-gesteuerte Landmaschinen. Heute bewirtschaftet ein einzelner Landwirt Flächen, für die früher zahlreiche Menschen notwendig gewesen wären. Was geschah mit all diesen Arbeitsplätzen?
Diese Frage klingt erstaunlich aktuell. Nur dass der Traktor heute nicht auf den Acker fährt. Er öffnet Outlook, liest Rechnungen, beantwortet Kundenanfragen, programmiert, schreibt Berichte, analysiert Daten und er heißt künstliche Intelligenz. Genau deshalb lohnt es sich, bei der Diskussion über Ferhat Kacmaz und seinen digitalen Mitarbeiter HUNDREDHANDS nicht nur nach vorn zu schauen. Manchmal versteht man Zukunft besser, wenn man zunächst zurückblickt.
Der Traktor vernichtete Arbeit – aber nicht die Arbeit
Die Zahlen zeigen, wie gewaltig der historische Wandel war. In den Vereinigten Staaten arbeiten heute nur noch rund 1,5 Prozent der Beschäftigten in der Landwirtschaft. 1991 waren es noch 2,9 Prozent. Langfristig war der Rückgang noch wesentlich dramatischer. Gleichzeitig produziert die Landwirtschaft heute mit einem Bruchteil der früher notwendigen menschlichen Arbeitskraft enorme Mengen an Lebensmitteln. Das Entscheidende geschah jedoch außerhalb des Ackers. Die Menschen verschwanden nicht, sie wechselten die Tätigkeiten. Sie bauten Autos, arbeiteten in Büros, wurden Elektriker, Verkäufer, Ingenieure, Lehrer, Buchhalter, Programmierer oder Pflegekräfte. Produktivität setzte Arbeitskraft frei. Und genau diese freigesetzte Arbeitskraft ermöglichte wiederum andere Teile der Wirtschaft.
Das klingt im Rückblick elegant. Für die Menschen, die mitten in diesem Wandel lebten, war es das nicht immer. Strukturwandel bedeutet Umschulung, Unsicherheit, Abstiegsmöglichkeiten, neue Anforderungen und manchmal den Verlust eines Berufs, der mehrere Generationen einer Familie ernährt hatte. Das sollten wir nicht romantisieren, aber ebenso wenig sollten wir aus jeder technologischen Veränderung automatisch das Ende menschlicher Arbeit ableiten.
Ferhat Kacmaz stellt deshalb eine unbequeme Gegenfrage
Ferhat Kacmaz gehört zu den Unternehmern, die den gegenwärtigen Wandel eher als neue Arbeitsteilung interpretieren. Mit HUNDREDHANDS möchte er Unternehmen digitale Mitarbeiter zur Verfügung stellen, die administrative Aufgaben übernehmen können. Im Gespräch mit Business Street Magazine formuliert er seine Position ungewöhnlich deutlich: „What we take away is the work no human wanted in the first place.“ Das ist eine starke These. Aber stimmt sie?
Genau hier sollte eine anspruchsvolle Debatte beginnen. Denn selbstverständlich besteht Büroarbeit nicht nur aus Tätigkeiten, die niemand machen möchte. Rechnungen prüfen, Kunden betreuen, Angebote vorbereiten, recherchieren, dokumentieren oder Daten auswerten sind Bestandteile realer Berufe. Wenn ein digitaler Mitarbeiter davon immer mehr übernimmt, verändert er diese Berufe und möglicherweise verändert er auch, wie viele Menschen für sie benötigt werden. Ferhat Kacmaz berichtet, in den bisher mit HUNDREDHANDS arbeitenden Unternehmen sei niemand deshalb entlassen worden; vielmehr würden Beschäftigte wieder stärker jene Aufgaben erledigen, für die sie ursprünglich eingestellt worden seien. Das ist interessant, aber es ist zunächst eine Erfahrung aus dem Umfeld eines jungen Unternehmens und noch keine volkswirtschaftliche Untersuchung. Die entscheidende Frage bleibt: Was geschieht, wenn dieses Prinzip millionenfach funktioniert?
Klarna liefert die unbequemere Antwort
Ein Blick nach Schweden zeigt, warum diese Frage nicht theoretisch ist. Der Zahlungsdienstleister Klarna setzt künstliche Intelligenz seit 2024 massiv im Kundenservice ein. Die Zahlen finden sich inzwischen nicht nur in Pressemitteilungen, sondern in den bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Unternehmensunterlagen. 2025 bearbeitete der KI-Assistent nach Angaben des Unternehmens rund 80 Prozent der Kundenservice-Chats. Klarna beziffert die dadurch erbrachte Arbeit auf das Äquivalent von mehr als 700 Vollzeitkräften und die Kosteneinsparungen allein 2025 auf rund 59 Millionen US-Dollar. Jetzt wird die Sache konkreter.
Hier erledigt KI nicht nur eine Aufgabe ein wenig schneller, sie übernimmt Arbeitsvolumen und zwar in beträchtlicher Größenordnung. Klarna betont gleichzeitig, Kunden weiterhin den Zugang zu menschlichen Ansprechpartnern zu ermöglichen. Das ist wichtig, denn die Geschichte des Unternehmens zeigt auch eine Grenze der reinen Automatisierungslogik: Kundenservice besteht eben nicht nur aus Vorgängen. Manchmal besteht er aus Frust, Unsicherheit, Ausnahmen oder Missverständnissen. Und genau dort wird menschliche Kommunikation plötzlich wieder wertvoll. Das Muster ist damit komplizierter als „KI ersetzt Mitarbeiter“. Vielleicht übernimmt die Maschine 80 Prozent der normalen Fälle und der Mensch kümmert sich um die 20 Prozent, die schwierig sind. Aber diese 20 Prozent erfordern möglicherweise mehr Kompetenz als vorher.

Willkommen beim Mähdrescher für Büroarbeit
Vielleicht hilft genau dieses Bild zum besseren Verständnis. Der Mähdrescher ersetzt nicht den Landwirt, er ersetzt Tausende einzelne Bewegungen: Schneiden, Sammeln, Dreschen, Trennen und Reinigen. Tätigkeiten, die früher von verschiedenen Menschen und Maschinen erledigt wurden, werden in einem Prozess zusammengeführt. KI-Mitarbeiter könnten für Büroarbeit etwas Ähnliches tun. Ein Vorgang beginnt mit einer E‑Mail. Die KI erkennt den Kunden, sucht Informationen, prüft Daten, bereitet ein Dokument vor, erstellt eine Antwort und aktualisiert das System. Und nur wenn eine Entscheidung notwendig ist, erscheint der Vorgang wieder beim Menschen.
Plötzlich wird verständlich, warum Ferhat Kacmaz nicht mehr von einem KI-Werkzeug, sondern von einem digitalen Mitarbeiter spricht. Der eigentliche Produktivitätssprung entsteht nicht dadurch, dass die KI einen Satz schneller formuliert. Er entsteht, wenn fünf kleine Tätigkeiten zu einem automatisierten Arbeitsablauf verschmelzen.
Shopify stellt die Personalfrage inzwischen vor jeder Neueinstellung
Noch deutlicher wird der Wandel beim kanadischen Handelssoftware-Konzern Shopify. CEO Tobi Lütke veröffentlichte im April 2025 selbst eine interne Anweisung an seine Beschäftigten. Bevor Teams zusätzliche Mitarbeiter oder Ressourcen beantragen, müssen sie demnach zunächst zeigen, warum die gewünschte Arbeit nicht mithilfe von KI erledigt werden kann. Das ist bemerkenswert, nicht weil Shopify keine Menschen mehr einstellen würde, sondern weil sich die Beweislast verändert. Früher lautete die Frage: Warum benötigen wir einen zusätzlichen Mitarbeiter? Jetzt lautet sie: Warum kann KI diese zusätzliche Arbeit nicht übernehmen? Das ist möglicherweise einer der wichtigsten Sätze unserer gesamten KI‑Wissensreise, denn er zeigt, dass KI bereits beginnt, in Investitionsentscheidungen über menschliche Arbeit einzufließen.
Ferhat Kacmaz denkt mit HUNDREDHANDS in eine ähnliche Richtung. Ein Unternehmer, der mehr Arbeit bewältigen muss, soll nicht zwangsläufig zuerst eine neue Stelle schaffen müssen. Er könnte zunächst fragen: Kann ein digitaler Mitarbeiter einen Teil davon übernehmen? Das kann befreiend sein, aber es kann auch Beschäftigungswachstum bremsen. Beides kann gleichzeitig wahr sein.
Walmart wählt einen gänzlich anderen Weg
Und dann kommt Walmart. Der weltgrößte Einzelhändler beschäftigt allein in den USA rund 1,5 Millionen Menschen und verfolgt ebenfalls eine massive KI‑Strategie. Aber das öffentlich formulierte Ziel ist auffällig anders. Walmart stattet seine Mitarbeiter mit KI-Werkzeugen aus, die beispielsweise Übersetzung, Informationssuche und Aufgabenorganisation unterstützen. Ein besonders anschauliches Beispiel betrifft die Schichtplanung. Nach Unternehmensangaben sank die dafür benötigte Zeit durch neue digitale Werkzeuge von etwa 90 Minuten auf rund 30 Minuten. Eine Stunde ist verschwunden, aber nicht der Mitarbeiter. Er hat eine Stunde zurückgewonnen.
Walmart baut parallel eine Architektur aus mehreren sogenannten „Super Agents“ auf, die Kunden, Beschäftigte, Lieferanten und Entwickler unterstützen sollen. Damit haben wir plötzlich drei Zukunftsbilder vor uns. Klarna zeigt: KI kann tatsächlich enormes menschliches Arbeitsvolumen übernehmen. Shopify zeigt: KI kann die Entscheidung verändern, ob überhaupt zusätzlich eingestellt wird. Walmart zeigt: KI kann vorhandene Mitarbeiter produktiver machen, ohne dass deren Abschaffung das erklärte Ziel ist.
Welche Variante wird gewinnen? Wahrscheinlich alle drei. In unterschiedlichen Unternehmen, bei unterschiedlichen Tätigkeiten und zu unterschiedlichen Zeiten.
Deshalb ist die Frage „Wie viele Jobs verschwinden?“ vermutlich zu simpel
Die Internationale Arbeitsorganisation hat fast 30.000 berufliche Tätigkeiten untersucht. Ihr Ergebnis ist differenzierter als viele Schlagzeilen. Etwa ein Viertel der weltweiten Beschäftigung liegt in Berufen mit irgendeinem Grad von GenAI‑Exposition. In wohlhabenden Ländern beträgt der Anteil ungefähr ein Drittel. Am stärksten betroffen bleiben Büro- und Verwaltungstätigkeiten, aber die ILO kommt zu einem wichtigen Ergebnis: Die Transformation von Berufen erscheint derzeit wahrscheinlicher als ihre vollständige Ersetzung.
Das bedeutet: Vielleicht verschwindet die Rechtsanwaltsfachangestellte nicht, aber sie verbringt künftig weniger Zeit mit Dokumentensuche und Standardkorrespondenz. Vielleicht verschwindet der Buchhalter nicht, aber Kontierung, Belegsortierung und Vorprüfung werden automatisiert. Vielleicht verschwindet der Verkäufer nicht, aber Recherche, CRM-Pflege und Angebotsvorbereitung laufen im Hintergrund. Vielleicht verschwindet auch der Programmierer nicht, aber ein Entwickler steuert plötzlich mehrere digitale Mitarbeiter gleichzeitig.
Bei OpenAI erzeugten die intensivsten Codex-Nutzer im Juni 2026 bereits mehr als 60 Stunden Agentenlaufzeit an einem einzigen Tag, weil mehrere digitale Mitarbeiter parallel arbeiteten. Ein Mensch hat weiterhin 24 Stunden, seine digitalen Helfer nicht, und das ist eine neue Form von Produktivität.
Aber was passiert mit dem Berufseinsteiger?
Hier wird die Diskussion schwieriger, denn Unternehmen funktionieren bislang wie Pyramiden. Unten beginnen viele junge Mitarbeiter mit vergleichsweise einfachen Aufgaben. Sie recherchieren, sortieren, bereiten vor, prüfen und dokumentieren. Und genau dadurch sammeln sie Erfahrung. Später übernehmen sie komplexere Entscheidungen. Was geschieht, wenn KI gerade diese Einstiegsarbeiten übernimmt? Wie wird aus einem Berufsanfänger ein Experte, wenn die Maschine jene Tätigkeiten erledigt, an denen man bislang gelernt hat? Das ist eine der Fragen, die Unternehmer wie Ferhat Kacmaz mitdenken müssen. Ein digitaler Mitarbeiter darf nicht nur danach bewertet werden, wie viele Stunden er spart. Wir müssen auch fragen: Welche menschlichen Fähigkeiten entstehen normalerweise während dieser Stunden? Wenn wir die Routine automatisieren, müssen wir möglicherweise das Lernen neu organisieren. Das ist aber keine technische Frage, sondern eine Bildungs- und Führungsfrage.
Die Landwirtschaft liefert auch dafür eine Warnung
Der Strukturwandel der Landwirtschaft war volkswirtschaftlich enorm erfolgreich, aber er verlief nicht ohne Gewinner und Verlierer. Regionen verloren Bevölkerung, traditionelle Lebensformen verschwanden, Qualifikationen verloren ihren Wert, Menschen mussten umziehen oder sich beruflich vollkommen neu orientieren. Technischer Fortschritt erzeugt Wohlstand nicht automatisch für jeden Betroffenen zur selben Zeit. Das sollte uns bei KI vorsichtig machen.
Ferhat Kacmaz‘ Optimismus, dass digitale Mitarbeiter Menschen vorwiegend ungeliebte Arbeit abnehmen, ist eine mögliche Entwicklung. Aber Unternehmen tragen Mitverantwortung dafür, ob daraus tatsächlich bessere Arbeit entsteht. Wenn ein Unternehmen durch KI fünf Stunden pro Woche einspart, kann es diese Produktivität unterschiedlich nutzen. Es kann Personal abbauen, mehr Kunden bedienen, Arbeitszeit reduzieren, Mitarbeiter höher qualifizieren, neue Produkte entwickeln und/oder Preise senken. KI entscheidet darüber nicht, sondern Menschen entscheiden darüber.
Vielleicht ist deshalb nicht der Sachbearbeiter der neue Landarbeiter
Vielleicht ist der Vergleich sogar falsch. Der Landarbeiter wurde vielfach durch Maschinen ersetzt. Beim modernen Wissensarbeiter könnte etwas anderes geschehen: Er bekommt selbst einen Traktor, nur fährt dieser nicht über einen Acker. Er recherchiert nachts, schreibt Entwürfe, sortiert Informationen, vergleicht Angebote, analysiert Daten und vielleicht wird deshalb nicht der Sachbearbeiter zum Landarbeiter, sondern zum Landwirt auf einer hochautomatisierten Farm. Er erledigt weniger einzelne Handgriffe, muss dafür mehr verstehen, mehr kontrollieren, mehr entscheiden und er trägt weiterhin Verantwortung für das Ergebnis. Hier treffen sich unsere bisherigen Gedanken über HUNDREDHANDS. Ferhat Kacmaz möchte dem Unternehmer hundert digitale Hände geben und die entscheidende Frage wird sein, was der Mensch mit ihnen macht.
Der gefährlichste Fehler wäre deshalb Angst – der zweitgefährlichste Naivität
Wir sollten künstliche Intelligenz weder als Arbeitsplatzvernichtungsmaschine betrachten noch als freundlichen Helfer, der automatisch alle Menschen von lästiger Arbeit befreit. Beides ist zu einfach. Klarna zeigt reale Substitution, Shopify veränderte Personalentscheidungen und Walmart menschliche Verstärkung. Und HUNDREDHANDS will vorrangig kleineren und mittleren Unternehmen ermöglichen, Aufgaben an digitale Mitarbeiter zu delegieren. Alle vier Entwicklungen können gleichzeitig stattfinden. Die entscheidende gesellschaftliche Aufgabe besteht deshalb nicht darin, den Wandel aufzuhalten, sondern Menschen rechtzeitig auf ihn vorzubereiten.
Welche Fähigkeiten werden wertvoller? Wo benötigen wir Weiterbildung? Wie lernen Berufsanfänger künftig? Wie verteilen Unternehmen Produktivitätsgewinne? Wo bleibt menschlicher Kontakt unverzichtbar? Welche Entscheidungen dürfen Maschinen treffen? Und an welcher Stelle sagen wir bewusst: Bis hierhin und nicht weiter?
Ferhat Kacmaz hat recht mit einer Sache: Wir sollten diese Diskussion jetzt führen
Seine Prognose ist ambitioniert: Innerhalb weniger Jahre, glaubt Kacmaz, könnte es ungewöhnlich wirken, wenn ein Unternehmen mit zwanzig Beschäftigten keinen digitalen Kollegen besitzt. Ob das tatsächlich so schnell kommt, wissen wir nicht, aber die Beispiele zeigen: Wir müssen nicht mehr darüber diskutieren, ob KI Arbeit verändern könnte, denn sie verändert sie bereits. Die wesentlich interessantere Frage lautet: Was wollen wir aus dieser Veränderung machen?
Vor gut hundert Jahren setzte sich ein Landwirt auf einen Traktor und konnte plötzlich ein Vielfaches der Fläche bearbeiten. Heute setzt sich eine Sachbearbeiterin an ihren Computer und könnte bald mehrere digitale Mitarbeiter koordinieren. Beide Situationen verbindet derselbe Augenblick. Eine Maschine übernimmt Arbeit. Und der Mensch muss neu herausfinden, wo sein eigener Wert liegt. Vielleicht besteht darin die eigentliche Aufgabe der KI‑Revolution. Nicht Menschen überflüssig zu machen, sondern uns dazu zu zwingen, genauer darüber nachzudenken, welche Arbeit wirklich menschlich bleiben soll und welche wir endlich abgeben können.
Autor: Dr. Rainer Schreiber, Dozent Erwachsenenbildung & Personalberater
Über den Autor:
Personalberater und Honorardozent Dr. Rainer Schreiber mit Studium der Wirtschaftswissenschaften mit den Schwerpunkten Finanzierung, Controlling, Personal- und Ausbildungswesen. Fokus liegt auf den Themen Bildung, Weiterbildung und Karrierechancen. Sein Interesse liegt in der beruflichen Erwachsenenbildung und er publiziert zum Thema Personalberatung, demographischer Wandel und Wirtschaftspolitik
Kontakt:
HUNDREDHANDS ist ein Produkt und eine Marke der:
Firma HUNDREDHANDS AI – FZCO
FZCO (Free Zone Company), Vereinigte Arabische Emirate
IFZA Properties, Premises DSO-IFZA
Dubai Silicon Oasis
Dubai, Vereinigte Arabische Emirate
Geschäftsführer Ferhat Kacmaz
E‑Mail: hello@hundredhands.io
WEB https://hundredhands.io/
Über Ferhat Kacmaz:
Ferhat Kacmaz ist SPIEGEL-Bestsellerautor, Unternehmer und Investor. Seit mehr als zwei Jahrzehnten baut er Unternehmen auf und beschäftigt sich mit der Frage, wie technologische und wirtschaftliche Umbrüche früh erkannt und unternehmerisch genutzt werden können.
Heute lebt Kacmaz in Dubai und arbeitet an internationalen Projekten rund um digitale Infrastruktur, Bitcoin-Mining, Vermögensstrategien und künstliche Intelligenz. Mit HUNDREDHANDS richtet er seinen Blick auf die nächste Entwicklungsstufe der Arbeitswelt: digitale Mitarbeiter, die nicht nur assistieren, sondern innerhalb klar definierter Grenzen Aufgaben übernehmen sollen. Dabei interessiert ihn weniger die kurzfristige Faszination für neue KI-Modelle als die größere Frage dahinter: Wie verändern sich Unternehmen, Verantwortung und menschliche Arbeit, wenn künstliche Intelligenz selbst zum handelnden Teil einer Organisation wird? Sein Ansatz: Zukunft sollte nicht nur beobachtet werden. Sie muss verstanden, kritisch geprüft und verantwortungsvoll gestaltet werden.