Klimawandel und Energiewende – Ressourcenschonung mit Indoor-Farming

Klimawandel und Energiewende - Ressourcenschonung mit Indoor-Farming

Worüber schreiben wir:

Ein Traumpaar: Indoor-Farming gespeist mit erneuerbarer Energie – Hohe Flexibilität, strikte Modularität und beste Effizienz – Anbauen und Ernten vor Ort, lokal und effizient – im Gespräch mit Catrin Soldo, Business Development Managerin der MABEWO-Gruppe, Schweiz

Der moderne Mensch in Städten sucht das Grün, Parkanlagen, Kleingartenanlagen und den Garten. Er möchte zwar stadtnah, aber auch idyllisch leben. Ein Wunschgedanke ist die Selbstversorgung vor der Tür. Kräuter, Gemüse, Blumen, Obst überall anpflanzen, auch in der Großstadt. Catrin Soldo hat in den letzten Jahren in Berlin als Unternehmerin, Marketing Managerin und in der Geschäftsentwicklung gearbeitet. Seit Sommer 2020 gehört Catrin Soldo als strategische Business Development Managerin zum Team der Schweizer MABEWO-Gruppe. “Das Konzept der Solar-Domes und deren Einsatzgebiete hat mich von Anfang an begeistert. Umwelt- und Ressourcenschutz sind meiner Meinung nach Themen, an denen wir nicht vorbeikommen sollten. Die Kombination aus dem Einsatz innovativer Technologien zur effektiven Lösung von hochaktuellen Problemen und gleichzeitig dem wirtschaftlichen Potential, das das Produkt bietet, macht die Arbeit bei MABEWO unglaublich spannend”, so Catrin Soldo, die in der Hauptstadt Deutschlands, Berlin, lebt.

Urban Gardening: kein Plätzchen ist zu klein

Warum nicht neue Wege denken und gehen, zum Beispiel unten parken Autos und oben auf dem Dach gedeihen grüne Kräuter und Gemüse? Das Dach der Tiefgarage für den Anbau von Petersilie, Möhren, Thymian, Tomaten, Gurken, Salat, Obst und Gemüse nutzen– mittendrin von Wohnblöcken. Kein Balkon, Fensterbank oder Seitenbeet ist zu klein für Hobbygärtner und die Bewegung des Urban Gardening. “In Städten wie Berlin und Metropolen pflanzen immer mehr Bewohner Gemüse in Hinterhöfen und auf Dächern an, bis hin zur urbanen Fischzucht in Chemnitz beispielsweise, entwickelt sich dieser Trend”, erklärt Catrin Soldo.

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Gewächshäuser / Food & Energy Campus

Das Beet verbindet und lädt zum Mitmachen ein

Soziologen haben der Entwicklung einen Namen gegeben: „Urban Gardening“ – Urbaner Gartenbau. Hier geht es nicht nur darum, dass ein wenig Grün in die Stadt gebracht oder eine brachliegende Fläche in einen grünen Garten verwandelt wird, sondern darum gemeinsam zu zeigen, wie Konflikte friedlich in der Gartenarbeit gelöst werden. Catrin Soldo hierzu: “Denn durch Urban Gardening wird nicht nur die Umwelt gefördert, sondern die sozialen Kontakte und eine Sensibilisierung für das Verständnis der Regionalität von Waren und der Saisonabhängigkeit. Das größte Geschenk ist die gemeinsame Ernte und damit das Erleben des Kreislaufes des Lebensraums für alle”, erklärt Catrin Soldo. Untersuchungen der Universität Chemnitz aus dem Jahre 2015 bestätigen, dass wer miteinander beispielsweise Erdbeeren anbaut, sich über die Verteilung der Ernte in der Gruppe einig werden muss – soziale Kompetenzen werden gestärkt. Daraus entstehen moderne Ackerbürger, die gerade in sozialen Brennpunkten, durch urbanes Gärtnern einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Gemeinschaft erfahren. Gefordert wird, dass Bund und Länder sowie Kommunen diese Art von Gemeinschaftsgärten unbedingt unterstützen sollten, um das friedvolle Miteinander positiv zu begleiten. In zahlreichen Städten funktioniert der Gemeinschaftsgarten wunderbar. “In Hamburg auf der „Großen Freiheit“ haben Anwohner auf einer 1100 Quadratmeter großen Dachfläche das Gartendeck angelegt. Hier gibt es nicht nur Rüben, Kräuter, Beeren, sondern auch Bienenvölker haben eine Heimat gefunden”, erklärt Catrin Soldo. Unterschiedliche Studien verdeutlichen, dass das urbane Gärtnern nicht auf Problemquartiere beschränkt werden sollte, besonders Szeneviertel der angesagten Metropolen eignen sich für diese Konzeption. “Allein der Gedanke, dass im Sommer Endivien Köpfe, Blumenkohl, Rhabarber, Stachelbeeren u.v.m. auf einstigen Brachen und auf Dächern leerstehender Fabriken angebaut werden, löst positive Energie aus. So gibt es ein Beispiel in Berlin-Kreuzberg, dort sind am Moritzplatz auf einer 6000 Quadratmeter großen Brachfläche die „Prinzessinnengärten“ geschaffen worden. Die Nutzpflanzen wachsen in recycelten Bäckerkisten und Reissäcken, die auf dem Betonboden gestapelt sind. Damit kann die Gartenanlage jederzeit an einen anderen Standort sogar verlegt werden. Dies alles sind Beispiele, die nachzuahmen gelten, wofür man sich öffnen sollte”, erklärt Catrin Soldo begeistert. Diese Mobilität und vor Ort Anbau verfolgt auch die MABEWO-Gruppe mit ihren Solar-Dome-Konzepten.

Lokal Denken und global Handeln

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Pflanzenwachstum / Food & Energy Campus

Indoor-Farming unter Nutzung von erneuerbarer Energien haben vielfältige Anwendungsbereiche. Die MABEWO-Gruppe konzentriert sich auf drei Marktsegmente: Farming, Pharma und Energie. Verwaltungsrat der MABEWO AG Jörg Trübl hierzu: “Im Farming treten wir, bzw unsere Tochtergesellschaft Food & Energy Campus selbst als Betreiber von Anlagen auf, die Gemüse, Pilze oder Kräuter produzieren und lokal verkaufen. Der Green-Dome beinhaltet hier die Indoor-Farming Module unter einem Solardach zur Energiegewinnung. Dafür steht unsere Marke Food & Energy Campus, die in Deutschalnd erste Projekte umsetzt. Im Segment Pharma machen wir es ähnlich unter der Marke MABEWO PHYTOPHARM, jedoch mit wesentlich höheren Anforderungen an die Qualität und Prozesse. Die erzeugten Produkte werden von der Pharmazie abgenommen, die aus pflanzlichen Grundstoffen Medikamente mit natürlichen Inhaltsstoffen erzeugen. Im Segment Energy konzentrieren wir uns auf die Produktion und Einspeisung von regenerativ erzeugter Energie.”

Im Mittelpunkt des Handels der Schweizer MABEWO AG steht das Thema Nachhaltigkeit. Das Unternehmen investiert in die Entwicklung und den Betrieb von innovativen Anlagen im Bereich Erneuerbare Energien wie Solarenergie, Wasserkraft und Deponieentgasung, zumeist in der Verbindung mit lokaler Produktion von Lebensmitteln. Der Food & Energy Campus ist eine 100 prozentige Tochtergesellschaft der MABEWO AG. Sie stellt sich der Frage nach der landwirtschaftlichen Lösung, die der Lebensrealität und dem Anspruch der Bevölkerung zeitnah und effektiv ebenso Rechnung trägt wie den aktuellen Anforderungen an den Klimaschutz. Stefan Ruckelshaußen, Geschäftsführer der Food & Energy Campus mit Sitz in Groß-Gerau, Deutschland hierzu: “Wir agieren genau da, wo die Produkte gebraucht werden: bei den Menschen in der Region. Langfristig wünsche ich mir, dass wir es schaffen auch die Ressourcen in den Kreislauf einzubauen, die noch nicht aktiv eingebunden sind und diese dann effektiv nutzen können. Und im nächsten Schritt das Konzept auf weitere Standorte auszuweiten.” An den Standorten der Food & Energy Campus GmbH kommen diese Anlagen in Form von solarbetriebenen Green-Domes zum Einsatz. In den Green-Domes werden Pflanzen angebaut mit einer einzigartigen Kombination aus Vertical Farming, Photovoltaik, modernster LED Beleuchtung und einem ressourcenschonenden Bewässerungssystem.

V.i.S.d.P.:
Agnes von Weißenburg
Bloggerin

Kontakt:

MABEWO AG
Chli Ebnet 3
CH-6403 Küssnacht/Rigi
Schweiz
T +41 41 817 72 00
info@mabewo.com

Vertreten durch Herrn Jörg Trübl

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c.soldo@mabewo.com

Die MABEWO AG steht für Nachhaltigkeit. „Make a better world“ investiert in die Zukunft und schafft Lebensgrundlagen, in denen grundlegende Bedürfnisse abgedeckt werden: MABEWO nutzt Photovoltaikanlagen zur Wasser- und Stromproduktion. MABEWO ist ein verlässlicher lokaler Dienstleister, der die Lebenssituation der Menschen verbessert und Arbeitsplätze schafft. Herr Jörg Trübl ist ausgebildeter Umweltingenieur und verfügt über 20 Jahre praktische wirtschaftliche Erfahrung in der Unternehmensführung als Berater, Coach und CEO von KMUs in Europa. Weitere Informationen unter: https://www.mabewo.com/

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