Kann eine Maschine Trost spenden, ohne Gefühle zu besitzen? Und beginnt die eigentliche Revolution der Robotik nicht in der Technik, sondern in der Frage, was Menschlichkeit überhaupt bedeutet?
Es gibt Momente, in denen ein Spielfilm mehr über die Zukunft verrät als tausend wissenschaftliche Veröffentlichungen. Als Charlie Chaplin 1936 zwischen den Zahnrädern einer Fabrik verschwand, sprach kaum jemand von künstlicher Intelligenz. Dennoch verstand die Welt sofort, worum es ging. Es ging nie um Maschinen, sondern um den Menschen.
Fast ein Jahrhundert später stellt Regisseurin Doris Dörrie mit ihrem neuen Film Frau Winkler verlässt das Haus erneut eine Frage, die weit über das Kino hinausreicht. Eine ältere Frau lebt mit einem Pflegeroboter zusammen. Er erinnert sie an Medikamente, rezitiert Tschechow, hört aufmerksam zu und begleitet sie durch den Alltag. Gleichzeitig analysiert er Gesundheitsdaten, bewertet Vitalparameter und kommuniziert mit einem hochdigitalisierten Gesundheitssystem.
Der Zuschauer verlässt das Kino mit einer unbequemen Frage: Hat dieser Roboter gerade geholfen? Oder hat er begonnen, das Leben eines Menschen zu verwalten? Diese Frage beschäftigt inzwischen nicht nur Filmschaffende.
Diese Fragen stehen weltweit im Mittelpunkt wissenschaftlicher Forschung. Sie beschäftigt Regierungen, Universitäten, Pflegeeinrichtungen, Technologieunternehmen und Ethikkommissionen gleichermaßen. Und sie bildet genau den Punkt, an dem sich entscheidet, welche Rolle humanoide Robotik künftig in unserem Leben spielen wird.
Eine Welt altert schneller, als wir neue Antworten finden
Noch nie in der Geschichte lebten so viele ältere Menschen gleichzeitig auf unserem Planeten. Nach aktuellen Prognosen der Vereinten Nationen wird sich die Zahl der Menschen über 65 Jahre bis zum Jahr 2050 nahezu verdoppeln. Bereits heute gehören in Europa mehr als zwanzig Prozent der Bevölkerung dieser Altersgruppe an. Japan gilt seit Jahren als Vorreiter dieser Entwicklung. Dort kommen bereits heute auf 100 Erwerbstätige mehr als 50 Menschen im Rentenalter. Deutschland bewegt sich mit hoher Geschwindigkeit in dieselbe Richtung. Gleichzeitig wächst der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen dramatisch.
Die Weltgesundheitsorganisation geht trotz verbesserter Prognosen weiterhin davon aus, dass bis zum Ende dieses Jahrzehnts weltweit mehr als elf Millionen Pflege- und Gesundheitsfachkräfte fehlen werden. Diese Zahlen beschreiben keine ferne Zukunft, sie beschreiben unsere Gegenwart.
Immer mehr Menschen benötigen Unterstützung und immer weniger Menschen können sie leisten. Die Frage lautet deshalb längst nicht mehr, ob Robotik in Pflege und Betreuung Einzug halten wird, sondern: Wie soll sie aussehen?
Zwischen Japan und Europa entscheidet sich das Menschenbild der Robotik
Während in Europa häufig über Risiken diskutiert wird, begegnet Japan Robotern seit Jahrzehnten mit bemerkenswerter Offenheit. Die Ursachen reichen tief in die Kulturgeschichte hinein. In der japanischen Gesellschaft gelten technische Helfer traditionell deutlich weniger als Konkurrenz, sondern häufiger als Erweiterung menschlicher Möglichkeiten. Deshalb entwickelte sich dort bereits früh eine intensive Forschung an sozialen Robotern.
Roboter wie Paro, Lovot oder Pepper werden seit Jahren in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und Betreuungseinrichtungen eingesetzt. Studien zeigen, dass solche Systeme Einsamkeit reduzieren, Gespräche anregen und bei bestimmten Patientengruppen Stress verringern können. Doch gleichzeitig offenbart dieselbe Forschung ihre Grenzen. Kein Roboter ersetzt menschliche Nähe, Berührung und Vertrauen.
Internationale Metaanalysen aus den Jahren 2024 und 2025 kommen zu einem bemerkenswerten Ergebnis. Soziale Roboter können Betreuung sinnvoll ergänzen, aber sie ersetzen sie nicht. Die höchste Akzeptanz entsteht immer dann, wenn Technologie den Menschen unterstützt, anstatt ihn aus Beziehungen herauszulösen. Gerade diese Erkenntnis bildet heute weltweit den neuen Konsens der Forschung. Robotik funktioniert dort am zuverlässigsten, wo sie menschliche Begegnungen ermöglicht, und nicht dort, wo sie ersetzt.

Warum Eyroq einen anderen Weg geht als viele internationale Wettbewerber
An genau dieser Stelle beginnt die Geschichte von Eyroq. Während zahlreiche Unternehmen ihre humanoiden Systeme vorwiegend über Geschwindigkeit, Kraft oder spektakuläre Demonstrationen definieren, verfolgt das europäische Unternehmen einen Ansatz, der international zunehmend Aufmerksamkeit erhält. Nicht der Roboter steht im Mittelpunkt, sondern der Mensch. Diese scheinbar einfache Verschiebung verändert nahezu jede technische Entscheidung.
Dr. Andreas Krensel gehört zu den Biologen, die diesen Ansatz wissenschaftlich begleiten. Im Gespräch fällt auf, dass er erstaunlich selten über künstliche Intelligenz spricht, dafür viel häufiger über Wahrnehmung, Anpassungsfähigkeit, Unsicherheit und Verantwortung. „Ein Mensch fühlt sich nicht deshalb verstanden, weil jemand schnell antwortet“, sagt Krensel. „Er fühlt sich verstanden, wenn sein Gegenüber erkennt, was die Situation bedeutet.“
Genau diese Aussage beschreibt den Kern biologischer Intelligenz. Denn Biologie reagiert nicht auf Daten, sondern auf Bedeutung. Diese Perspektive erklärt auch, weshalb Eyroq von Anfang an Biologen, Neurowissenschaftler, Biomechaniker und Ingenieure gemeinsam an denselben Fragen arbeiten lässt. Nicht weil Biologie romantischer wäre, sondern weil Evolution seit Milliarden Jahren Probleme gelöst hat, die Robotik heute erst zu verstehen beginnt.
Der weltweite Wettlauf beginnt gerade erst
Noch nie wurde weltweit so viel Geld in Robotik investiert wie heute. Internationale Marktanalysen erwarten bis zum Ende dieses Jahrzehnts einen globalen Robotik- und KI-Markt von deutlich über 500 Milliarden US-Dollar. Der Bereich humanoider Robotik zählt dabei zu den dynamischsten Wachstumsfeldern überhaupt.
Tesla entwickelt Optimus. Figure AI arbeitet mit BMW zusammen. Boston Dynamics perfektioniert dynamische Bewegungen. China investiert Milliarden in nationale Robotikprogramme. Japan baut seine Führungsrolle im Bereich Assistenzsysteme weiter aus. Aber Europa verfolgt einen anderen Weg. Hier rückt zunehmend die Frage nach vertrauenswürdiger künstlicher Intelligenz in den Mittelpunkt. Mit dem europäischen AI Act entsteht erstmals weltweit ein umfassender Rechtsrahmen für den verantwortungsvollen Einsatz intelligenter Systeme. Diese Entwicklung zeigt, dass Robotik künftig nicht allein nach technischer Leistungsfähigkeit bewertet wird. Sondern nach gesellschaftlicher Verträglichkeit.
Für Unternehmen wie Eyroq eröffnet genau dieser Wandel eine außergewöhnliche Chance. Denn dort wird Robotik nicht ausschließlich als Ingenieurwissenschaft verstanden, sondern als Schnittstelle zwischen Biologie, Ethik, Neurowissenschaft und Technik. International wächst gerade das Interesse an genau dieser interdisziplinären Perspektive.
Universitäten wie Stanford, Harvard, das MIT oder die ETH Zürich investieren zunehmend in Forschungsfelder wie Embodied AI, Human-Robot-Interaction und Bio-Inspired Robotics. Damit bewegt sich Eyroq nicht gegen den internationalen Trend, im Gegenteil, das Unternehmen entwickelt sich in eine Richtung, die weltweit immer stärker an Bedeutung gewinnt.
Kann eine Maschine Mitgefühl lernen oder muss sie zuerst den Menschen verstehen?
Vielleicht ist dies die wichtigste Frage der kommenden Jahrzehnte. Nicht nur für Ingenieure oder Politiker, sondern für uns alle. Denn der Pflegeroboter der Zukunft wird nicht nur Medikamente bringen, sondern Menschen zuhören, Entscheidungen vorbereiten und Situationen interpretieren. Er wird möglicherweise erkennen, dass ein Mensch traurig, überfordert oder einsam ist. Aber wird er verstehen, was Einsamkeit bedeutet? Dr. Andreas Krensel antwortet auf diese Frage bemerkenswert vorsichtig. „Wir sollten vorsichtig sein, Maschinen menschliche Eigenschaften zuzuschreiben. Die spannendere Frage lautet vielmehr: Wie können wir Technologien entwickeln, die menschliche Würde stärken, ohne sie imitieren zu wollen?“
Gerade diese Zurückhaltung unterscheidet wissenschaftliche Forschung von technologischem Marketing. Denn sie beginnt nicht mit Versprechen, sondern mit Fragen.
Die Zukunft entscheidet sich nicht in der Maschine, sondern zwischen den Menschen
Je länger man sich mit der weltweiten Entwicklung humanoider Robotik beschäftigt, desto deutlicher wird eine überraschende Erkenntnis. Der eigentliche Wettbewerb findet nicht zwischen Robotern statt. Er findet zwischen unterschiedlichen Vorstellungen vom Menschen statt. Wird Robotik vorwiegend Effizienz schaffen? Oder wird sie Zeit für Menschlichkeit schaffen? Wird sie Beziehungen ersetzen? Oder Beziehungen ermöglichen? Wird sie Entscheidungen übernehmen? Oder Menschen dabei unterstützen, bessere Entscheidungen zu treffen?
Vielleicht erzählt Doris Dörries Film deshalb viel mehr über unsere Zukunft, als es zunächst scheint. Denn am Ende geht es weder um Sensoren noch um künstliche Intelligenz. Es geht um Vertrauen, Verantwortung und die Frage, welche Gesellschaft wir mit dieser Technologie gestalten möchten. Genau an dieser Schwelle arbeitet Eyroq. Mit einer wissenschaftlichen Haltung, die weltweit immer mehr Aufmerksamkeit erhält. Dr. Andreas Krensel formuliert diese Haltung in einem Satz, der weit über die Robotik hinausweist: „Der Erfolg humanoider Robotik wird sich nicht daran messen, wie menschenähnlich Maschinen werden. Sondern daran, ob der Mensch durch sie menschlicher leben kann.“
Vielleicht ist genau das die eigentliche Zukunftsvision. Nicht Maschinen, die den Menschen ersetzen, sondern Technologien, die ihm das Wertvollste zurückgeben, was unsere Zeit immer knapper werden lässt: Zeit füreinander.
V.i.S.d.P.:
Dr. André Stang, Robotiker und Baustoffentwickler
Dr. André Stang aus Oldenburg ist Autor, Biologe, Robotiker, Baustoff- und Planungsentwickler mit Schwerpunkt auf klimafreundlicher, CO₂‑armer Infrastruktur.
Kontakt:
eyroq s.r.o.
Uralská 689/7
160 00 Praha 6
Tschechien
E-Mail: info@eyroq.com
Web: https://eyroq.com/
Über Eyroq und Dr. Andreas Krensel – Zukunft verantwortungsvoll gestalten
Eyroq s.r.o. entwickelt intelligente Lösungen an der Schnittstelle von Technologie, Wissenschaft und gesellschaftlichem Wandel. Im Fokus stehen Digitalisierung, Automatisierung, urbane Systeme und nachhaltige Innovation.
Dr. rer. nat. Andreas Krensel verbindet als Biologe, Innovationsberater und Technologieentwickler Erkenntnisse aus KI, Systemtheorie, Physik und Biologie. Gemeinsam mit Eyroq steht er für eine Technologieentwicklung, die Fortschritt mit Verantwortung, Effizienz und gesellschaftlichem Mehrwert verbindet.