Zukunft Wasserstoff als Energieträger

Zukunft Wasserstoff als Energieträger

Worüber schreiben wir:

Die Wetterereignisse 2021 zeigen es klar: Die Klimawende und mit ihr die Energiewende haben höchste Priorität. Es sind jetzt Maßnahmen zu setzen, um CO2- und Methan-Ausstoß rasch zu reduzieren. Was tun?

Die Themen Klimawandel und Umweltschutz prägt das Tun und Handeln im Besonderen der Generation Alpha (Geburtsjahrgänge 2010 bis 2024). Zukunftsangst um den Wohlstand, Verzichtüben umweltschädlicher Hobbies, abnehmendes soziales Engagement in Vereinen und größere Autonomisierung vor allem durch die Digitalisierung führt zu neuen Fragen rund um den Sinn. Dies sind prägende Einflüsse für die Alpha Generation, die bis 2025 weltweit 2,5 Milliarden Menschen stellen werden. Wenn also über die Zukunft von Energieträgern diskutiert wird ist es unabdingbar die zukünftigen Generationen einzubeziehen. Die sozial gerechte Verteilung der Kosten für die Energiewende ist bereits heute eine Forderung der Generation Z. Zu den neuen Energiequellen zählt auch Wasserstoff als Kraftstoff. Besteht weiterhin die Hoffnung, dass wir den Tod der fossilen Brennstoffe erleben und sie auf unbestimmte Zeit ersetzen? Der Weg zur Nullemissionen aus fossilen Brennstoffen scheint viel länger zu sein, als gedacht, der Wandel vollzieht sich langsamer, als wir je erwartet haben, aber warum?

Aufbau zukunftsorientiert

Das Leben und Wirtschaften der Menschen erfordert Energie, die heute zumeist durch Verbrennung erzeugt wird. “Ein Umdenkungsprozess ist in Gange, denn die Vorräte der Menschheit werden heute verbrannt (fossile Energieträger wie Kohle und Erdöl beispielsweise sind pflanzlichen Ursprungs) und dazu wird CO2 freigesetzt”, erklärt Umweltingenieur Jörg Trübl, Verwaltungsrat und CEO der schweizerischen MABEWO AG, der die Zukunftsangst der nächsten Generationen verstehen kann. Die Erzeugung von Energie aus regenerativen Quellen betrifft die Kernherausforderung der nächsten Jahrzehnte, ist Trübl überzeugt. Mit der MABEWO BLUE PLANET AG konzentriert sich die MABEWO-Gruppe im Segment Clean Energy auf die Produktion und Einspeisung von regenerativ erzeugter Energie. “Unsere Marke MABEWO BLUE PLANET steht für den Ausbau und den Betrieb von Deponieentgasungen, Biogasanlagen, Solar-Domes und Kleinwasserkraftwerken. Die Anforderung an die Technologie ist höchste Flexibilität, strikte Modularität und beste Effizienz. Um grünen Wasserstoff zu produzieren braucht es Strom aus erneuerbaren Energien, dies bieten die Solar-Dome der MABEWO AG, damit schöpfen wir die Synergien in der MABEWO-Gruppe aus”, so Umweltingenieur Jörg Trübl.

Im Werk “Zero to One” geht Autor Peter Thiel der Frage nach, warum sich die grüne Energie nicht so schnell entwickelt wie erwartet. Peter Thiel, Gründer von PayPal und Unternehmer zahlreicher weiterer globalen Unternehmen, entwickelte eine Formel für Unternehmen, mit der sie sicherstellen können, dass sie nicht im Wettbewerb untergehen und im Wirtschaftsklima erfolgreich sind. Thiel sagt voraus, dass der Grund für den Niedergang grüner Unternehmen darin liegt, dass sie wichtige Erfolgstaktiken außer Acht lassen. Nur kleine Ergänzungen zu bestehenden Technologien vorzunehmen, um einen monumentalen Wandel herbeizuführen, reichen nicht aus, erklärt Thiel. Unternehmen müssen sich die Frage stellen, ob das Unternehmen in der Zukunft noch wichtig sein wird. Werden die Menschen das Produkt nutzen und besteht Zukunftsrelevanz? Diese Zukunftsfähigkeit von Unternehmen sind für den Erfolg Voraussetzung. Mit diesem Anspruch begibt sich die MABEWO BLUE PLANET als Technologiepionier auf Entdeckerfahrt, um mit Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit einen weiteren Beitrag für den Klimaschutz durch Nutzung von Strom und Wärme aus Erneuerbaren Energien zu leisten.

Zukunft Wasserstoff als Energieträger
Solar Dome / Mabewo AG

Wasserstoff als Schlüsselenergie?

Als Studentin habe ich ein Praktikum bei einem Energieunternehmen gemacht, durfte in die Wasserstoffabteilung zu dem Team, dass sich mit Wasserstoff als neuer Energiequelle beschäftigt. Eine spannende und wichtige Erfahrung, dennoch bleiben viele Fragen, wie die Gefahren und Ängste um den Energieträger Wasserstoff, die Einführung von innovativen Systemen, die Umgestaltung bestehender Energienetze und viele mehr. “Wasserstoff als Energieträger ist keine neue Erfindung, bereits seit gut 200 Jahren ist Wasserstoff mit seinen Eigenschaften bekannt. Gegenwärtig gilt Wasserstoff als Problemlöser für den heutigen Kampf gegen den Klimakrise. Wasserstoff eignet sich als Speicher für den erzeugten Strom aus Sonne und Wind und bringt nachhaltige Energie in zahlreiche Anwendungsgebiete. Entscheidend ist, dass für die Gewinnung von grünem Wasserstoff genügend Strom aus erneuerbaren Energiequellen zur Verfügung stehen muss. Die weitere Technik ist vorhanden und zahlreiche Forschungen bestätigen das Potential von Wasserstoff als Energieträger der Zukunft zur Reduzierung der CO2 Emissionen. Klimafreundlich hergestellter grüner Wasserstoff braucht grünen Strom aus erneuerbaren Energien”, erklärt Jörg Trübl.

Warum werden innovative Systeme nicht einfach eingeführt, besonders wenn sie wichtig sind?

Zukunft Wasserstoff als Energieträger
Jörg Trübl / Verwaltungsrat MABEWO AG

Der naive Student in mir fragt sich, warum wir saubere Energie nicht einfach einführen können. Wenn es für die Sicherheit und die Zukunft unseres Planeten wichtig ist, sollten wir es tun. Es mag viel Geld kosten, es mag viel Arbeit erfordern, aber die langfristigen Aussichten sind vielversprechend. Indem wir die Art und Weise, wie wir Energie nutzen, ändern, würden wir die Möglichkeit für weitere grüne Innovationen eröffnen. Jörg Trübl hierzu: “Die Klimawende und mit ihr die Energiewende haben höchste Priorität. Es sind jetzt Maßnahmen zu setzen, um CO2- und Methan-Ausstoß rasch zu reduzieren. In Westeuropa verfügen wir über die technische Basis und mit dem European Green Deal auch über die politische und gesellschaftliche Grundlage. Trotzdem ist es ein langer und oftmals steiniger Weg bis neue Systeme etabliert werden können. Die Angst vor Wasserstoff ist 70 Jahre nach dem Zeppelin-Unglück zwar am verblassen, aber trotzdem wird mit Wasserstoff Gefahr assoziiert, obwohl Studien belegen, dass von Wasserstoff keine größeren Gefahren ausgehen als die mit Öl, Erdgas oder Kohle. Das Thema betrifft die Wettbewerbsfähigkeit”, erklärt Jörg Trübl.

Ist es möglich, alles zu ändern? Können wir das gesamte Energienetz umgestalten?

Die EU-Kommission hat ab 1990 konkrete Vorschläge für eine neue Klima- und Energiepolitik vorgelegt und am 11. Dezember 2019 erfolgte die Vorstellung des European Green Deals und am 14. Juli 2021 die Einigung der Umsetzung. “Auf jeden Fall sind Änderungen und Umgestaltungen möglich wie zum Beispiel die Gewässerpolitik dies zeigt. Auf dem europäischen Festland entstand in Hamburg 1842 das erste Kanalisationssystem, dass in ganz Europa Verbreitung fand. Anfang der 1950 er Jahre gab es wenige kommunale Kläranlagen und Kanalnetze. Der gezielt Ausbau kommunaler und industriell-gewerblicher Abwasseranlagen haben die Abwasserentsorgung weiter revolutioniert. Aber neben der Abwasserbehandlung haben zahlreiche gesetzliche Regelungen, die bis zur Ebene der Europäischen Union gelten dazu geführt, dass heute wieder Badequalität in Fließgewässern besteht. Dieses Beispiel verdeutlicht, dass Umgestaltungen möglich sind, die neben dem Zeitfaktor auch Durchhaltevermögen benötigen”, gibt Jörg Trübl zu bedenken.

Mit dem Aufkommen der von Greta Thunberg und Extinction Rebellion angeführten Märsche und Proteste haben sich politische Entscheidungsträger wieder auf eine grüne Zukunft besonnen. Das hat einen weiteren Boom für die Branche ausgelöst. Vielleicht ist es den Menschen nach der Wahl von Joe Biden und den internationalen Plänen zur Verringerung der Kohlenstoffemissionen diesmal ernster, nicht nachhaltige Praktiken abzulehnen. Die Zeit ist gekommen für den Umbau der Wirtschaft ist angefangen, Unternehmen, Produktionsabläufe, Lieferketten, Regulierungen passen sich an, um die Erreichung der Klimaziele zu verwirklichen. Nötig sind langfristige Pläne, die Unterstützung der Regierungen und der Gesellschaft für den erfolgreichen Umbau, fügt Jörg Trübl hinzu.

Zukunft Wasserstoff als Energieträger
Morgan Woodward / Student & Blogger

V.i.S.d.P.:

Morgan Anne
Student & Blogger

Morgan Anne ist eine englische Studentin, die ihren Bachelor-Abschluss in Internationaler Politik an der University of London Institute in Paris macht. Morgan Anne ist seit 2022 bei ABOWI-Reputation.com. Sie strebt in Zukunft an als Kommunikatorin zu arbeiten, sei es im Journalismus oder für eine politische Gruppe. Ihre Interessen liegen in den Bereichen Gesundheit und Fitness, Reisen, Biologie und Politik. Du erreichst uns unter contact@abowi.com.

Kontakt:

MABEWO AG
Chli Ebnet 3
CH-6403 Küssnacht/Rigi
Schweiz
T +41 41 817 72 00
info@mabewo.com

Vertreten durch Herrn Jörg Trübl

Die MABEWO AG steht für Nachhaltigkeit. „Make a better world“ investiert in die Zukunft und schafft Lebensgrundlagen, in denen grundlegende Bedürfnisse abgedeckt werden: MABEWO nutzt Photovoltaikanlagen zur Wasser- und Stromproduktion. MABEWO ist ein verlässlicher lokaler Dienstleister, der die Lebenssituation der Menschen verbessert und Arbeitsplätze schafft. Herr Jörg Trübl ist ausgebildeter Umweltingenieur und verfügt über 20 Jahre praktische wirtschaftliche Erfahrung in der Unternehmensführung als Berater, Coach und CEO von KMUs in Europa. Weitere Informationen unter: https://www.mabewo.com/

Pressekontakt:

MABEWO AG
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