MABEWO AG: Phytopharmaka aus dem Pharma-Dome

MABEWO AG: Phytopharmaka aus dem Pharma-Dome / Pixabay

Worüber schreiben wir:

Reinraum-Lösungen und Zertifizierungen – Pharmazeutische Produkte – Projektentwicklung im Mittelmeerraum. Perspektiven – von Jörg Trübl, Verwaltungsrat MABEWO AG, Schweiz

In Europa ist medizinisches Cannabis auf dem Vormarsch; als eine der größten Volkswirtschaften hatte Deutschland ab dem 10. März 2017 medizinisches Cannabis in Deutschland zu Behandlungszwecken zugelassen. Die schweizerische MABEWO AG ist mit ihren Projekten im Mittelmeerraum Teil der Entwicklung. Produktqualität, Reinraumtechnik, Lieferzeiten, Sortenreinheit, Wirkstoffauswahl – es ist ein Milliardenmarkt entstanden, der kaum bedient werden kann. Nach fast vier Jahren muss Deutschland den gesamten Bedarf an medizinischem Cannabis noch immer ausschließlich über Importe decken. Die erste Ernte von in Deutschland angebauten Cannabis hat sich immer weiter verzögert und wird laut den letzten Angaben der Bundesregierung erst in 2021 erwartet. Die Patienten müssen aktuell bis zu fünf Wochen auf eine Genehmigung warten, die eigentlich nur in begründeten Ausnahmefällen abgelehnt werden kann, so dass in der EU-Politik bessere Versorgung und schnellere Belieferung gefordert werden.

Pharmaindustrie gegen Naturheilkunde – Cannabis als Teufelszeug?

Krankheiten bekämpfen: “Die chemische Industrie übernimmt, Arzneimittel entstehen in Pillenform und sind einfach einzunehmen und wirken schnell”, so die Vision. Die Tablette als Arzneiform entstand Ende des 19. Jahrhunderts. Für einige Jahrzehnten verschwand Cannabis aus dem Blickfeld der Wissenschaft. Altes Wissen ging aber nicht nur bei Ärzten und Apothekern verloren, sondern auch in der Bevölkerung. Reflexartige Ablehnung war die Folge, die nur durch längere wissenschaftliche Diskussion und Aufklärungsarbeit, beendet werden konnte. Heute besteht breiter öffentlicher Konsens, dass zwischen dem Heilmittel Cannabis und einem Missbrauch als Drogenpflanze unterschieden werden muss. Aus diesem Grunde wurde Cannabis auch grundsätzlich als Heilmittel anerkannt und freigegeben. Am 24. Januar 2019 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO), nach den Erkenntnissen einer Risikoüberprüfung, ihre neuen Empfehlungen für die internationale Klassifizierung von Cannabis und Cannabisprodukten veröffentlicht. Nachhaltige Produktion unter Reinraumbedingungen, sowie gute Verträglichkeit der unterschiedlichen Produkte sind das Ziel.

Das Ziel der MABEWO AG: der Goldstandard in der Produktion von medizinischem Cannabis

Technikum Solar-Dome / Mabewo AG Schweiz
Technikum Solar-Dome / Mabewo AG Schweiz

Die MABEWO AG engagiert sich hier mit dem Ziel einen Goldstandard zu setzen und sucht europaweit die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Technikern. Zum Wohle der Patienten – ökologisch und ökonomisch interessant. Angewandt wird medizinisches Cannabis zu meist gegen Schmerzen und in der Abwehr von Spastiken. Die medizinische Anwendung von Cannabis-Medikamenten und medizinischen Cannabisblüten wird seit Jahren intensiv erforscht. Studien belegen, dass bei chronischen Schmerzen das therapeutische Potenzial von medizinischem Cannabis besonderes Potential erreicht. Cannabis als Medizin für Patienten mit Essstörungen wurde ebenfalls erforscht mit dem Ergebnis, dass medizinisches Cannabis einen appetitanregenden Effekt hat. Gegen Übelkeit und vielen andere Erkrankungen kommt medizinisches Cannabis zur Abgabe. Die Bundesregierung verfolgt das gesundheitspolitische Ziel einer qualitätsgesicherten und bedarfsgerechten Versorgung von Patientinnen und Patienten in Deutschland mit Arzneimitteln auf Cannabisbasis. Dafür sind angemessene rechtliche Rahmenbedingungen durch die Ermöglichung des Anbaus von Cannabis zu medizinischen Zwecken in Deutschland sowie durch die Einfuhr von medizinischem Cannabis aus dem Ausland, der weiterhin rechtlich möglich bleibt, geschaffen worden. In Deutschland sind im ersten Halbjahr 2020 75 Mio. Euro für medizinische Cannabisprodukte durch die Krankenkassen bezahlt worden. Der Markt in Europa hat daher ein Volumen von über 1.5 Milliarden Euro – pro Jahr.

Fazit: Cannabis ausschließlich zu medizinischen Zwecken nach Vorgaben der “Guten Praxis für die Sammlung und den Anbau von Arzneipflanzen” (GACP)

Die Vorgaben und Leitlinien der “Good Agricultural and Collection Practice, GACP” sind von Anfang an dem Maßstab, für den Anbau von medizinischem Cannabis das alle arznei- und betäubungsmittelrechtlichen Anforderungen erfüllen muss, gefolgt. Der Cannabisanbau wird von der Cannabisagentur beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte kontrolliert und gesteuert. Die Bundesopiumstelle führt zudem eine Begleiterhebung zu Wirksamkeit und Sicherheit des pharmazeutischen Cannabis durch. Die Daten liefern eine grundsätzliche Einschätzung zur Anwendung und Wirksamkeit von Cannabisarzneimitteln. Das Ziel ist die langfristigen Zulassung von Fertigarzneimitteln auf Cannabis Basis zu erreichen. Die MABEWO AG ist Teil dieser Bewegung.

V.i.S.d.P.:

Catrin Soldo
Pressesprecherin
MABEWO AG

Kontakt:
MABEWO AG
Chli Ebnet 3
CH-6403 Küssnacht/Rigi
Schweiz
T +41 41 817 72 00
info@mabewo.com

Vertreten durch Herrn Jörg Trübl

Pressekontakt:
MABEWO AG
Catrin Soldo
Chli Ebnet 3
CH-6403 Küssnacht/Rigi
Schweiz
T +41 41 817 72 00
c.soldo@mabewo.com

Die MABEWO AG steht für Nachhaltigkeit. „Make a better world“ investiert in die Zukunft und schafft Lebensgrundlagen, in denen grundlegende Bedürfnisse abgedeckt werden: MABEWO nutzt Photovoltaikanlagen zur Wasser- und Stromproduktion. MABEWO ist ein verlässlicher lokaler Dienstleister, der die Lebenssituation der Menschen verbessert und Arbeitsplätze schafft. Herr Jörg Trübl ist ausgebildeter Umweltingenieur und verfügt über 20 Jahre praktische wirtschaftliche Erfahrung in der Unternehmensführung als Berater, Coach und CEO von KMUs in Europa. Weitere Informationen unter: https://www.mabewo.com/

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